
Schlomo Samson – ein Überlebender berichtet 80 Jahre nach der Befreiung von Bergen-Belsen | Leipzig
10. April | 18:30 – 20:00
Der 101-jährige Schlomo Samson ist einer der wenigen lebenden Zeitzeugen aus Bergen-Belsen. Seine frühen Jahre waren geprägt von Freiheit und Gefangenschaft. Geboren wurde er in Leipzig und 1938 mit nur 14 Jahren aus Deutschland ausgewiesen. Ohne seine Familie lebte er in Holland zunächst in Freiheit. Nach der deutschen Besatzung kam er in das Lager Westerbork. Dort traf er seine Eltern wieder, heiratete und wurde mit seiner Frau nach Bergen-Belsen deportiert.
Trotz der Gräuel, die Schlomo Samson erlebte, blieb er immer frei im Geiste. Sein Ziel stets vor Augen: Palästina. Seit 1946 lebt er im Kibbuz Schluchot, im Norden Israels. Seiner Geburtsstadt Leipzig ist er bis heute eng verbunden. Vielen Leipziger Schülern hat er seine Geschichte erzählt. Für seine Kinder, Enkel und Urenkel schrieb er sie in dem Buch „Zwischen Finsternis und Licht – Erinnerungen eines Leipziger Juden“ auf.
Im Gespräch mit seiner engen Freundin Elke Urban stellen wir Schlomo Samson vor. In einem aufgezeichneten Gespräch und zahlreichen Interviews kommt er selbst zu Wort. Dies ist eine Kooperationsveranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit mit dem Ariowitsch-Haus, der Wilhelm-Külz-Stiftung und dem Schulmuseum Leipzig.
Veranstalter: Friedrich Naumann Stiftung, Schulmuseum Leipzig, Ariowitsch-Haus e.V.
Eintritt frei (Salon)
Ort
Salon des Ariowitsch-Hauses
Hinrichsenstraße 14
04105 Leipzig, Deutschland