
Konferenz & Lab: Vielfältiger Osten | Olbernhau
3. Juni | 08:00 – 17:00
Während des LAB VIELFÄLTIGER OSTEN können Künstler*innen, Spielstättenverantwortliche und Festivalkuratierende aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt im digitalen Raum mit Dialogpartner*innen aus den Nachbarländern Polen, Tschechien und den Niederlanden zusammenarbeiten. In einem moderierten Austausch werden gemeinsame Erfahrungen reflektiert und Strategien entwickelt, um mit gesellschaftlichen und politischen Herausforderungen umzugehen. Dabei geht es unter anderem um den Wandel der Arbeitsbedingungen für die Freien Darstellenden Künste, die Rolle künstlerischer Arbeit als Form des Aktivismus sowie den Umgang mit zunehmenden Angriffen und Einschränkungen durch politische Einflussnahme und der Gefahr der Selbstzensur.
Die weitere thematische Schwerpunktsetzung erfolgt bedarfsorientiert und richtet sich nach den individuellen Anliegen der Teilnehmenden sowie der Expertise der internationalen Dialogpartner*innen aus den Freien Darstellenden Künsten.
Die rund 30 Teilnehmenden des LAB VIELFÄLTIGER OSTEN wurden über einen Open Call ausgewählt.
Im Laufe des Austauschprogramms wird ein Kommunikationskit entstehen, das als Handreichung auch für andere Kulturakteur*innen nutzbar sein kann, um sich der eigenen Position und Strategie im Umgang mit politischen Kräften bewusst zu werden.
KONFERENZ VIELFÄLTIGER OSTEN – Kunst im Spannungsfeld politischer Realitäten
Im Rahmen einer am 03.06.2025 im Theater Variabel in Olbernhau (Sachsen) stattfindenden Abschlusskonferenz werden die Ergebnisse des vorangegangenen Austauschs präsentiert sowie um Fachwissen weiterer Expert*innen aus Kultur, Recht, Verwaltung und Zivilgesellschaft erweitert. Es wird Vernetzungsmöglichkeiten mit engagierten regionalen und internationalen Akteur*innen, praxisnahe Hands-On-Workshops, tiefgehende Paneldiskussionen und Keynotes von und mit Expert*innen in folgenden Themenbereichen geben:
- Transnationale Perspektiven auf die Stärkung der Demokratie durch Freie Darstellende Künste
- Herausforderungen durch Kulturkämpfe von rechts und Gegenstrategien
- Rechtliche Rahmenbedingungen zwischen Neutralitätsgebot, politischem Engagement und Gemeinnützigkeit
- Handlungsempfehlungen für den Umgang mit Bedrohungen und Angriffen
Die Konferenz richtet sich insbesondere an Akteur*innen der Freien Darstellenden Künste, heißt aber auch Kulturschaffende und Interessierte aus anderen Wirkungsfeldern herzlich willkommen.
Alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung folgen in Kürze hier.
Hinweise:
Die Veranstaltung wird größtenteils in englischer Lautsprache stattfinden. Der Veranstaltungsort ist überwiegend rollstuhlgerecht, jedoch gibt es aufgrund des Denkmalschutzes Besonderheiten zu beachten. Weitere Informationen dazu teilen wir gern auf Anfrage.
Ansprechpartnerin LAB:
Sarah Biering
projektkoordination@freie-theater-sachsen.de
Ansprechpartnerin KONFERENZ:
Anna Schinzel
anna.schinzel@freie-theater-sachsen.de