Behindert werden oder behindert sein?-Wie wird die Arbeitswelt inklusiver? | Dresden
7. Dezember
In Deutschland arbeiten etwa 300.000 Menschen in Behindertenwerkstätten für ein Taschengeld, sie sind “arbeitnehmer-ähnlich” beschäftigt. Das bietet Vorteile, schließt aber auch einige grundlegende Rechte wie Streikrecht und Mindestlohn aus. Seitens der Arbeitgeber herrschen immer noch Vorurteile und Berührungsängste aber auch viele Menschen mit Behinderung trauen sich den Übergang in den ersten Arbeitsmarkt nicht zu, da sie Angst vor Diskriminierung und Überforderung haben.
Wir beschäftigen uns in diesem Seminar mit der aktuellen Situation in WfbM und schauen darauf, welche Möglichkeiten der gesellschaftspolitischen und betriebspolitischen Mitbestimmung und Teilhabe bestehen und wie wir diese gewerkschaftlich stärken können. Außerdem wollen wir gemeinsam diskutieren, wie gewerkschaftliche Strukturen integrativer und barriereärmer werden können.
Termin: 07.12.2024
Ort: Dresden
Kosten: keine, Fahrtkosten werden übernommen
Anmeldung: durch das Formular oder direkt bei
Katharina Dittrich (Jugendbildungsreferentin)
Mail: katharina.dittrich@dgb.de
Tel.: 015126933865