Rückblick zur Tagung „Mittelstädte in Sachsen: Rechte Raumnahme und ihre Folgen“
Am 27.04.2023 veranstaltete die RAA Sachsen e.V. im Rahmen des Projektes „Support – für Betroffene rechter Gewalt“ eine Tagung zum Thema „Mittelstädte in Sachsen. Rechte Raumnahme und ihre Folgen“. Unterstützt durch das Demokratiezentrum Sachsen sowie der Amadeu Antonio Stiftung sowie in Kooperation mit dem Dachverband Sächsischer Migrant*innenorganisationen, dem Netzwerk Tolerantes Sachsen,dem Else Fraenkel Brunswick Institut sowie dem Kulturbüro Sachsen statt. Nun ist ein ausführlicher Rückblick zur Tagung nachzulesen.
WeiterlesenDas Projekt „Que(e)r durch Sachsen. Mobil im ländlichen Raum“ im Gespräch
Lilli Hampel von chronik.LE spricht mit Vera Ohlendorf und Manuela Tillmanns von RosaLinde Leipzig e.V. über das Beratungs- und Vernetzungsprojekt „Que(e)r durch Sachsen. Mobil im ländlichen Raum“. Es geht vor allem um ihren Arbeitsalltag im Landkreis Nordsachsen und um die Problematiken, auf die sie dabei gezwungenermaßen stoßen.
WeiterlesenEindrücke aus Sebnitz: “Abi*, die Verrückten sind aus der Anstalt ausgebrochen!”
Sebnitz, die Kreisstadt des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, erregte zuletzt Aufsehen, als das Wohnheim für Geflüchtete Ziel eines rassistischen/faschistischen Angriffs wurde. Knapp einen Monat später, am Montag, den 14. August 2023, fand auf dem Marktplatz eine Demonstration mit faschistischen/hetzerischen Parolen statt – unmittelbar nach dem Angriff und fast die einzige öffentlichkeitswirksame Reaktion auf die Schlagzeilen. Die Pressestelle des Sächsischen Flüchtlingsrats war vor Ort.
WeiterlesenAntifeminismus und Hasskriminalität
Der vorliegende 13. Band der IDZ-Schriftenreihe „Wissen schafft Demokratie“ vereint Beiträge der Fachtagung „Antifeminismus & Hasskriminalität“, die das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft im November 2022 als FGZ-Standort Jena organisierte. Enthalten sind unterschiedliche Aufsätze aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen: von zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, Vertreter*innen von Behörden und aus dem Justizbereich sowie von Wissenschaftler*innen. Überschneidungen und Schnittmengen von Antifeminismus und Hasskriminalität werden aus wissenschaftlich-theoretischen, empirischen und praxisbezogenen Perspektiven analysiert und diskutiert.
WeiterlesenGender matters. Geschlechterreflektierende Ansätze gegen Rechtsextremismus
Die vorliegende Expertise der Amadeu Antonio Stiftung zieht eine Zwischenbilanz zu geschlechterreflektierenden Ansätzen in der Rechtsextremismusprävention. Wie steht es um die gegenwärtige geschlechterreflektierende Rechtsextremismusprävention? Welche Ansätze wurden umgesetzt, was wurde in Präventionsprojekten implementiert? Welche Erfahrungen wurden gesammelt, welche Bedarfe identifiziert? Wo befinden sich noch Lücken und was sind Herausforderungen?
WeiterlesenRadikalisiert und etabliert. Die AfD vor dem Superwahljahr 2024
Mit einer Bestandsaufnahme analysieren Wolfgang Schroeder (Uni Kassel) und Bernhard Weßels (WZB) im Arbeitspapier 59 „Radikalisiert und etabliert“ die AfD als eine Partei der „Metamorphosen“.
WeiterlesenDemokratiestärkung in Ostdeutschland
Freiberg für Alle ist eines der Beispiele in der aktuellen Vereinszeitschrift von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. mit dem Schwerpunktthema Demokratiestärkung in Ostdeutschland.
WeiterlesenNS-Gedenken mit der Gen Z
Trotz ausgeprägter Wissenslücken hat die Generation Z ein großes Interesse an der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit. Jedoch muss die Wissensvermittlung an die Lebensrealität der Jugendlichen anknüpfen. Auf Instagram und TikTok existieren bereits neue innovative Formate. Ein Text aus dem Newsletter des Projekts Visualising Democracy auf Belltower News.
Weiterlesen[mehrsprachig] Hörempfehlung: OFEK-Geschäftsführerin zu Gast im Podcast des Counter Extremism Project (CEP)
In der dritten Folge der Podcast Reihe “Eye on Antisemitism” des Counter Extremism Projects (CEP) war OFEK-Geschäftsführerin Marina Chernivsky zu Gast und sprach über die Manifestation von Antisemitismus unter rechtsextremen Gruppen in Deutschland und deren Auswirkungen.
WeiterlesenEFBI Policy Paper 2023-2: Autoritäre Dynamiken und die Unzufriedenheit mit der Demokratie
Die deutliche Mehrheit der Ostdeutschen kann sich mit der Demokratie als Idee identifizieren, allerdings ist weniger als die Hälfte zufrieden mit ihrem Alltagserleben in der Demokratie. Das ergab eine repräsentative Befragung des Else-Frenkel-Brunswik-Instituts der Universität Leipzig von 3.546 Menschen aus den ostdeutschen Bundesländern.
WeiterlesenVernetzung und aktuelle Entwicklungen in der rechten Telegram-Szene Sachsens
Im neuen Digital Report blickt das Else-Frenkel-Brunswik-Institut (EFBI) auf thematische Verschiebungen sowie (versuchte) Schwerpunktsetzungen. Außerdem beinhaltet dieser Report zwei vertiefende Analysen, die durch Experten der Amadeu-Antonio-Stiftung erstellt wurden.
WeiterlesenAuswertung: Antisemitische Straftaten in (Ost-) Sachsen 2022 – Stagnation auf hohem Niveau
Das Bündnis gegen Antisemitismus in Dresden und Ostsachsen veröffentlicht seine Auswertung: Antisemitische Straftaten in (Ost-) Sachsen 2022.
WeiterlesenAuf der Straße und im Parlament: Der rechte Medienaktivist „WeichreiteTV“
Am Mittwoch, dem 10.05.2023, steht in der Sitzung des Kreistags des Landkreises Leipzig die Neuwahl eines Mitglieds (sowie eines Stellvertreters) des Jugendhilfeausschusses an. Zur Wahl steht der AfD-Abgeordnete Sebastian Weber. Dieser ist als rechter Medienaktivist unter dem Namen „WeichreiteTV“ auf der Straße unterwegs und begleitet wohlwollend rechtes Protestgeschehen.
WeiterlesenRechte, rassistische und antisemitische Gewalt in Deutschland 2022 – Jahresbilanzen der Opferberatungsstellen
Die Opferberatungsstellen im VBRG haben ihre Bilanzen zum Ausmaß rechter, rassistischer und antisemitisch motivierter Gewalt im Jahr 2022 veröffentlicht.
WeiterlesenStudie veröffentlicht! Ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex in Südwestsachsen
Am 5. Mai 2023 veröffentlicht der RAA Sachsen e.V. in Kooperation mit dem Chemnitzer Verein ASA-FF eine Konzeptions- und Machbarkeitsstudie für ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex in Südwestsachsen. Die Studie schlüsselt auf, wie ein Dokumentationszentrum inhaltlich konzipiert werden kann, welcher organisatorische Rahmen dafür notwendig ist und wie die vorgeschlagene Ansiedlung in Zwickau und Chemnitz gelingen kann.
WeiterlesenSachsen rechts unten 2023
Das Kulturbüro Sachsen e.V. präsentiert am 03.Mai 2023 die neunte Ausgabe der Jahrespublikation „Sachsen rechts unten“. Seit 2014 legt der Verein mit dieser Publikation jährlich eine Analyse über die qualitative Verfasstheit der extremen Rechten in Sachsen vor. Aus zivilgesellschaftlicher Perspektive wird der Blick unter gezielten Fragestellungen auf aktuelle Demokratiegefährdungen gerichtet. Die Publikation „Sachsen rechts unten 2023“ ist in Kooperation mit Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen und der Amadeu Antonio Stiftung entstanden.
WeiterlesenDemokratie in Sachsen 2022 – Zweites EFBI Jahrbuch erschienen!
Das zweite EFBI Jahrbuch ist erschienen! Antidemokratische Kräfte haben in Sachsen einen hohen Organisierungsgrad. In 15 Beiträgen widmen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Akteure aus der Zivilgesellschaft auf unterschiedliche Weise dem Thema des demokratischen Zusammenhaltes und antidemokratischer Strukturen.
WeiterlesenSupport-Statistik: Rechtsmotivierte, rassistische und antisemitische Gewalt in Sachsen 2022
2022: Opferberatungsstellen in Sachsen zählen 205 rechtsmotivierte Angriffe, von denen mindestens 314 Menschen direkt betroffen waren. Nach zwei durch die Corona-Pandemie geprägten Jahren, normalisierte sich das gesellschaftliche Leben zwar wieder, aber rechtes Protestmilieu beeinflusst weiterhin das politische Klima. Zum Jahresende spielte die Aufnahme Geflüchteter eine verstärkte Rolle. In sächsischen Schwerpunktregionen ist eine gewalttätige rechte Raumnahme zu beobachten.
WeiterlesenOpferberatung Support veröffentlicht Statistik rechtsmotivierter Gewalt in Sachsen 2022
Das Projekt Opferberatung »SUPPORT« des RAA Sachsen e.V. hat seine Statistik für das Jahr 2022 veröffentlicht. Demnach gab es mindestens jeden zweiten Tag einen rechtsmotivierter Angriff in Sachsen im vergangenen Jahr. Von den insgesamt 205 Angriffen waren mindestens 314 Menschen direkt betroffen. Das entspricht einem Plus von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Schwerpunktregionen sind weiterhin die Großstädt und die Landkreise Nordsachsen, Zwickau und Bautzen. Rassismus ist weiterhin das häufigste Tatmotiv. Es gibt eine merkliche Zunahme von Angriffen auf LGBTIQ* Personen. 2022 gab es zwei Brandanschläge auf Geflüchtetenunterkünfte.
WeiterlesenMir reicht’s Bürger. Eine Analyse der Montagsdemonstrationen in Chemnitz und Gera im Winter 2022/2023
Politische Lösungen werden keiner Partei richtig zugetraut, Antiamerikanismus und Nationalismus sind weit verbreitet: Die qualitative Studie „Mir reicht’s Bürger“ des Progressiven Zentrums und der Bertelsmann Stiftung hat Teilnehmende der von Rechts organisierten „Montagsdemonstrationen“ in Ostdeutschland nach ihrer Sicht der Dinge gefragt. Der Fokus der Untersuchung liegt dabei nicht auf den Organisator:innen, sondern den „Mitlaufenden“, ihren Protest-Motiven und Erwartungen an die Politik. Sie eint vor allem ein Unmut über die Regierungspolitik, der letztlich auf einem fundamental anderen Deutschlandbild und Demokratieverständnis als dem der Mehrheitsgesellschaft basiert.
WeiterlesenRadikalisierung oder Pubertät? Warum Jugendliche an Verschwörungen glauben
Die Publikation der Amadeu Antonio Stiftung in Kooperation mit dem Else-Frenkel-Brunswick-Institut klärt auf über die Funktion und Gefahren von Verschwörungsideologie sowie über die Besonderheiten von Verschwörungsglaube in der Jugend.
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