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Tolerantes Sachsen
 
06.04.2017

Tribunal NSU-Komplex auflösen

Vom 17.-21.Mai 2017 wird im Schauspielhaus Köln das Tribunal zum NSU stattfinden. Das Tribunal hat sich eine öffentlichkeitswirksame, gesellschaftliche Anklage der Täter des  NSU-Terrors und des ihm zugrunde liegenden strukturellen Rassismus zum Ziel gesetzt. Dabei sollen die Betroffenen von rassistischer Gewalt ein Forum erhalten, ihre Geschichten zu erzählen, ihr Wissen zu öffnen und aus einer migrantischen Perspektive Forderungen zu stellen.

 

NSU-Tribunal

Ziel ist es, den NSU-Komplex in seiner gesamten personellen wie institutionellen Dimension sichtbar zu machen und darüber den strukturellen Rassismus in Deutschland anzuklagen. Zum Programm des Tribunals

 

Zum Interview mit einem der Organisierenden des Tribunals NSU-Komplex auflösen (24.04.17 Radio Corax)

 

Auch in Sachsen sind zahlreiche Veranstaltungen zum NSU-Komplex im Vorfeld des Tribunals geplant (Zum Flyer):


NSU MONOLOGE
07.04 / 20:00
Festspielhaus Hellerau Dalcrozesaal
Karl-Liebknecht-Straße 56, Dresden


Die NSU-Monologe erzählen von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU - von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat: von ihrem Mut, in der ersten Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.
Ein Publikumsgespräch mit Kerstin Köditz (Stellvertr. Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschuss Sachsen, MdL, Die Linke) und Kristina Kocevska (Dolmetscherin im Bereich Asyl).

 

NSU MONOLOGE
In türkischer Sprache mit deutschen Untertiteln &
anschließender Diskussion
28.04 / 18:30
Pögehaus
Hedwigstraße 20, Leipzig

 



RAUS AUS DEM UNTERGRUND
12.04 / 18:30
Café Courage, Treibhaus
Bahnhofstraße 56, Döbeln

In der Veranstaltung möchten wir uns den Fragen nähern, in welchem Neonazi-Umfeld der NSU entstand, welche Netzwerke bis heute fortbestehen und welche aktuelle Gefahr Rechtsterrorismus darstellt. Danilo Starosta vom Kulturbüro Sachsen e.V. führt durch den Abend.

 

 

VIELE HABE ICH ERKANNT
Gedächtnisprotokoll eines Kontraktarbeiters aus Hoyerswerda
26.04 / 20:00
Veränderbar
Görlitzer Straße 42, Dresden

Filmdokumentation und Gespräch mit Julia Oelkers (out of focus Filmproduktion) und der Initiative „Pogrom91“
Manuell Alexandre Nhacutou war einer von 18.000 mosambikanischen KontraktsarbeiterInnen in der ehemaligen DDR, lebte und arbeitete dort bis zum September 1991. Nach dem ersten Pogrom an ausländischen ArbeiterInnen und Flüchtlingen im vereinten Deutschland verließ er die Stadt und kam nach Berlin. Julia Oelkers hat Manuell Alexandre Nhacutou und andere ehemalige  VertragsarbeiterInnen getroffen und interviewt, die das rassistische Pogrom 1991 in Hoyerswerda miterlebten.

 

 

DAS NSU-UNTERSTÜTZERINNEN-UMFELD IN SACHSEN
10.05 / 20:00
Betriebsküche Friedrichstadt
Berliner Straße 63, Dresden

und
12.05 / 20:00
tba (follow Facebook)
Leipzig


Die juristische Aufarbeitung der Verbrechen der Terrorgruppe "NSU" ist bis heute stark von der "Trio-These" der Generalbundesanwaltschaft geprägt. Vor dem Oberlandesgericht München sind neben Beate Zschäpe lediglich vier weitere Haupttäter angeklagt. Im gesellschaftlichen und medialen Diskurs wird das bundesweite Unterstützungsnetzwerk des NSU bisher noch wenig berücksichtigt. Der Vortrag beleuchtet das Unterstützungsumfeld in Sachsen in der Zeit des "Untertauchens" des NSU in Chemnitz und Zwickau zwischen 1998 und 2011. Zahlreiche Neonazis, die den NSU in Sachsen mit konkreten Handlungen unterstützt haben, wurden bis zum heutigen Tag noch nicht angeklagt und bewegen sich weiterhin auf freiem Fuß.

 

 

EINE GESELLSCHAFT DER VIELEN KLAGT AN
Podiumsdiskussion
19.05 / 18:00
Exil im Schauspielhaus
Zieschestr. 28, Chemnitz


Es wird Zeit, dass die Perspektive der Migration eine Perspektive der gesamten Gesellschaft wird. Rassismus muss zusammen mit den davon Betroffenen thematisiert und bekämpft werden. In dieser Veranstaltung wollen wir über die Betroffenen sprechen, auch aus Sachsen, und einen Einblick in die
inhaltlich-politische Ausrichtung des Tribunals bekommen. Der Abend ist gleichzeitig eine Einladung sich am NSU-Tribunal zu beteiligen.

 

 

BEATE UWE UWE SELFIE KLICK
19.05 / 20:00
Schauspielhaus-Ostflügel
Zieschestr. 28, Chemnitz
1h 30 / keine Pause
ab 16 Jahren
Preis: 11,00 Euro / erm. 7,00 Euro

Eine europäische Groteske (UA)
Textfassung von Laura Linnenbaum mit Texten von Gerhild Steinbuch und dokumentarischem Material
In Kooperation mit dem Schauspiel Chemnitz und den Grass Liftern / ASA-FF. e.V.


Ja, man hat ihn sich verdient, diesen Welthauptstrand Europa, ja, Möwen, Wellen, Sonne, Sonnencreme und eine sonnengebräunte Haltung. Ahhh, Beate Uwe Uwe Selfie Klick. Was soll man dazu sagen? Zum sogenannten NSU? Das hat doch schon das Erste, das Zweite, die Süddeutsche, der Verfassungsschutz getan und dann gibt es diesen Prozess in München. Die Debatten erschlagen sich gegenseitig und Beate Zschäpe kleistert alles zu. Lässt sich da noch ein roter Faden eigener Erkenntnis spinnen? Werden dem Ikarus der Wahrheit gar die Federchen geschreddert? Und wo haben sich die Opfer versteckt?

Regie Laura Linnenbaum / Bühne & Kostüme Valentin
Baumeister / Puppen Angela Baumgart
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

 

 

// weitere Veranstaltungen, Ankündigungen sowie Informationen über eine gemeinsame Busanreise aus Sachsen unter
facebook.de/nsutribunalleipzig
nsu-tribunal.de




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